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Brieflaufzeiten – Wie lange braucht ein Brief?

31.08.2017     Briefmarkt

Die deutsche Post stellt jeden Tag rund 61 Millionen Briefe zu und die längste Strecke ist dabei über 1.000 km lang. Elektronisch versendete Post braucht heut zu Tage nur noch den Bruchteil einer Sekunde, doch wie lange braucht ein Brief in Papierform vom Absender bis zum Empfänger

  • Die Brieflaufzeit in Deutschland beträgt innerhalb Deutschlands auf dem Festland „E + 1“, was „Einfwurftag + 1 Werktag“ bedeutet. Die Zustellquote der Brieflaufzeit „E+1“ bei der Deutschen Post beträgt 95%. Das heißt, dass 95% der Briefe und Postkarten am nächsten Werktag beim Empfänger ankommen. Voraussetzung dafür ist, dass der Brief am Einwurftag vor der letzten Leerung des Postbriefkasten oder Annahmeschluss der Filiale eingeht.
  • Die Vorgabe für die Postlaufzeit von Infopost und Werbepost beträgt bei der Deutschen Post beträgt „E + 4“.

Wie wird die Brieflaufzeit gemessen?

Die Brieflaufzeit wird durch das unabhängige Qualitätsforschungsinstitut Quotas erhoben. In einer TÜV-zertifizierten Brieflaufzeitenstudie wird im Auftrag der Deutschen Post kontinuierlich eine Qualitätserhebung durchgeführt. Dem realen Briefaufkommen nachgestellt werden für die Brieflaufzeitmesseung jährlich bundesweit mehr als 700.000 Briefe versendet. Teilnehmer sind Firmen und Privathaushalte.

Die von Quotas entwickelte Technologie misst technisch die exakten Zeitpunkte von „End-to End“ also dem Zeitpunkt des Einwurfs in den Postbriefkasten und Zeitpunkt der Zustellung im Hausbriefkasten. So kann genau ermittelt werden, wie viele Briefe „E+1“ beim Empfänger ankommen.

Messung nach europäischer Norm

Seit 2004 ist das Messsystem für Brieflaufzeiten (End-to-End) DIN EN 13850 vom TÜV zertifiziert. Alle EU Länder sind gemäß dieser euorpäischen Norm verpflichtet, die Qualität ihrer nationalen Brieflaufzeiten zu messen. Gemessen wird der Anteil nationaler Einzelbriefsendungen, die den Empfänger „E+1“ erreichen, also einen Tag nach dem Versand. Die entsprechenden Jahreswerte müssen laut Norm bekannt gegeben werden.

Wo sind Brieflaufzeiten entscheidend?

Brieflaufzeiten sind überall dort entscheidend, wo Fristen eingehalten werden müssen. In der Regel betrifft das schriftliche Kommunikation mit Behörden und Gerichten, kann aber auch in der Rechnungsstellung und ggf. bei Mahnungen zum Tragen kommen. Ein klassisches Beispiel sind die Postlaufzeiten im Bußgeldverfahren.

Gut zu wissen: Der Bundesgerichthof hat zur fristgerechten Zustellung von Briefen entschieden, dass sich grundsätzlich auf die von der Deutschen Post angegebenen Brieflaufzeiten von „E+1“ berufen werden kann. Sollte beispielsweise aufgrund abweichender Postlaufzeiten ein Einspruch zurückgewiesen werden, gibt es die Möglichkeit eine Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand zu beantragen und den Einspruch so dennoch geltend machen zu können.

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